Früher verfolgten fast alle Linienfluggesellschaften das "return-fare concept" und es wurden fast ausschliesslich Retourtickets verkauft. Einfachtickets waren und sind z.T. auch heute noch bei vielen Airlines teurer als Retourtickets.
Seit dem Einzug der "Low Cost Carrier" hat sich die Situation vielerorts geändert, denn die Tarife der Billigflieger basieren auf dem "one-way concept".
Das hat einige traditionelle Linienfluggesellschaften dazu bewogen, auf gewissen Strecken ebenfalls preislich attraktive "one-way Tarife" anzubieten.
Dazu gehören u.a. British Airways und SAS Scandinavian Airlines (im Kurzstreckenverkehr). In Deutschland bietet auch Lufthansa z.T. oneway Tarife an, (noch) nicht aber für Flüge mit Antrittsland Schweiz.
Auch Swiss hat schon Tests mit one-way Tarifen ab Basel durchgeführt und startet jetzt neu mit One-way Tarifen ab Genf. Für die stark umkämpften Strecken ab Genf nach Madrid und Nizza sind bis Ende 2013 preisgünstige one-way Tarife buchbar. Ab Mitte September bis Ende Jahr folgen dann auch Genf-Prag und Genf-Athen.
Es ist denkbar, dass für verschiedene Märkte verschiedene Tarifkonzepte zur Anwendung kommen. Vergleicht man die aktuell günstigen Swiss one-way Preise für Barcelona-Zürich mit den nach wie vor teuren one-way Preisen für Zürich-Barcelona, so könnte dies zutreffen. Es ist jedoch nicht bekannt, ob es sich dabei um eine befristete Kampfmassnahme gegenüber einem Mitbewerber handelt, oder ob dies längerfristig so bleibt.
Auf den meisten Swiss Strecken gitl nach wie vor, dass one-way nur ab "Y-Klasse / Economy Flex" gebucht werden kann, und zwar für beide Richtungen. Ob das so bleibt, werden wir wohl nach Abschluss der Tests gegen Ende Jahr erfahren.
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