easyJet ist in den letzten Wochen wegen Unpünktlichkeit und Flugausfällen in die Schlagzeilen geraten. Die Airline macht dafür Streiks verantwortlich, andere sprechen von einem zu knappen Personalbestand.
Presseberichten (hier und hier) zufolge hat easyJet Gründer Stelios Haji-Ionnou seinen Unmut über die ständigen Verspätungen und Flugausfälle geäussert und der Airline mit dem Entzug seiner Marke "easy" gedroht, falls sich die Pünktlichkeit bis Oktober nicht markant verbessert.
Soweit wird es wohl kaum kommen, vielmehr ist das als ein Schuss vor den Bug zu verstehen. Was sollte easyJet auch machen, wenn der Gründer ihr den Namen wegnehmen würde? Sie müsste sich einen neuen Namen suchen und die Folgen wären fatal.
Als easyJet Grossaktionär und Herr über 38% Aktienanteil wird Herr Haji-Ionnou wohl andere Wege und Mittel finden, die Reputation der Marke easy nicht zu gefährden.
Es spricht sicherlich für den "easy"-Chef, dass er die Flucht vorn antritt und easyJet den Marsch bläst.
Im Zusammenhang mit den easyJet Verspätungen gab es auch einen Rechtsstreit mit dem Erzrivalen Ryanair. Die Kampagne zielte in ungebührlicher Weise auf die Person von Stelios Haji-Ionnou, war aber inhaltlich nicht unwahr.
Neben der bekanntesten "easy" Marke "easyJet" gibt es auch zahlreiche andere Firmen des easyGroup Firmenimperiums wie zum Beispiel: easyHotel, easyCar, easyHoliday, easyPizza usw., aber auch Flops wie zum Beispiel easyCruise.
citytrip.ch 26Jul10







Kommentare