Dies ist ein weiterer Artikel in der Reihe "citytrip tips from
insiders" mit Insider Informationen von Locals und autenthischen
Reiseberichten.
Dieser Blogbeitrag und die Bilder stammen von André Hoek, der als freier Autor auf Gran Canaria lebt.
Gran Canaria - die Insel der ewigen Sonne.
Diese scheint in den sehr sonnigen Bereichen der Insel an rund 360 Tagen im Jahr. Besonders im Süden sind Wolken und Regen die absolute Ausnahme.
Alle Pflanzen und Bäume müssen künstlich bewässert werden. In den Touristengebieten Maspalomas und Playa del Inglés würde auf natürliche Weise, außer im Winter, in dem es häufiger regnet, kaum etwas wachsen.
Im bergigen Norden der Insel hingegen regnet es häufiger. Die Vegetation dort mutet fast subtropisch an, obwohl das Klima ganzjährig eher dem des europäischen Sommers gleicht.
An den Bäumen wachsen Orangen und Zitronen und der Ficus Benjaminus, den man aus deutschen Wohnzimmern als kleines Pflänzchen kennt, wächst hier an der Straße und erreicht Größen von bis zu fünf Metern.
Insgesamt findet man auf dieser Insel eine unglaubliche Vielfalt an klimatischen Bedingungen. Die Nähe zu Afrika und der Golfstrom schaffen ein ausgeglichenes, schönes Wetter.
Den größten Teil des Jahres liegen die Temperaturen bei etwa 25° C. Im Sommer gibt es wenige Ausreißer nach oben, zum Beispiel während des Scirocco oder Calima, zwei sehr heißen Wüstenwinden, die aus Afrika kommen. Diese unterscheiden sich nur dadurch, dass der Scirocco Sand aus der Sahara mit sich führt, und der Calima nicht.
Diese Winde sind teilweise so heiß, dass man das Gefühl hat, als würde einem ein Fön auf höchster Stufe ins Gesicht blasen. Während der Tage des Calima und Scirocco verlässt man besser nicht das Haus, oder nur dann, wenn es absolut nötig ist.
Der Saharasand überdeckt die ganze Insel und auch die Wohnungen mit einer feinen Staubschicht. Gegen diesen Staub, kann man sich fast nicht zur Wehr setzen. Er dringt selbst durch geschlossene Fenster, die allerdings meist auch nicht besonders dicht schließen.
Im Winter hingegen hat man am Tage durchschnittliche Temperaturen von etwa 20° C. Nachts können diese im Süden auf 10° C absinken, in den Bergen auch mal auf Temperaturen um 0° C. Da die meisten Häuser im Süden keine Heizungen haben, kann es in der Zeit von Ende Dezember bis Mitte Februar, besonders in den Abendstunden, schon manchmal recht kühl werden.
Politisch gehört Gran Canaria zwar zu Spanien und damit zu Europa, geographisch ist es jedoch ein Teil Afrikas.
Dies merkt man auch an der Mentalität der Canarios. Sie haben wenig gemein mit dem Spanier vom Festland. Die Canarios sind sehr ruhig und ausgeglichen, außerordentlich gastfreundlich, und wenn man sich bemüht, einige Brocken spanisch zu sprechen, ist man schon fast mit in die Familie aufgenommen.
Sehr abgelehnt wird Arroganz und überhebliches Verhalten. In den Touristengebieten im Süden wird dies zwar toleriert, aber nicht gutgeheißen.
Innerhalb der Touristengebiete gibt es extrem viele Möglichkeiten sich des Nachts zu amüsieren. In Playa del Inglés ist zum Beispiel die "Kasbah" absolut zu empfehlen. Ab 22 Uhr trifft sich dort ein gemischtes Publikum im Alter zwischen 16 und 40 Jahren.
In den ersten Etage der Kasbah hat die Hard Rock-Fraktion ihr Domizil. Langhaarige, schwarzgekleidete Lederjackenträger werden sich im „Turbo Pub“ oder „Relax“ sofort heimisch fühlen. Wer entsprechend lange durchhält, kann dort bis morgens um fünf feiern. Der Eintritt ist frei.
In dieselbe Rubrik wie der „Turbo Pub“ und das „Relax“ nur ohne Hard Rock, fällt die "Garage". Gespielt wird Techno und House, aber auch aktuelle Musik aus den jeweiligen Charts. Der Eintritt ist frei und die Atmosphäre insgesamt sehr angenehm.
Ein weiterer Geheimtipp für deutsche Gäste ist die "Carismabar". Am Wochenende ab 22 Uhr werden dort überragend gute Cocktails serviert. Ein besonderes Highlight sind die Boot-Partys auf dem Meer. Die Carismabar zählt zu den "In-Bars" auf der ganzen Insel.
Leute jenseits der 40 werden sich im "Copy-Playa" auf Anhieb wohl fühlen. Hier werden überwiegend deutsche Feten-Hits gespielt und die Stimmung ist immer ausgelassen und fröhlich.
Jenseits der ausgetreten Touristenpfade gibt es ebenfalls viel zu entdecken. Besonders zu erwähnen ist hier "Elijas-Bar" in Cruce de Arinaga. Die Bar hat spanisches Flair und wird überwiegend von Einheimischen frequentiert. Jeden Freitagabend ab 20 Uhr trifft sich hier eine spanische Gitarrengruppe. Es wird gesungen, getrunken, getanzt und viel gelacht.
Die Bar liegt direkt am Kreisel von Cruce Arinaga gegenüber von "Pedros Bar". Der Laden ist nicht besonders groß, deshalb ist es nicht ratsam, mit größeren Gruppen zu erscheinen. Nach dem dritten Schnaps beginnt der Wirt Elija manchmal sogar damit, etwas deutsch zu sprechen
Gran Canaria Links:
Spain.info - Gran Canaria
grancanariainfo.de
Werbelinks:
Zürich - Las Palmas / Gran Canaria mit airberlin
Basel - Las Palmas / Gran Canaria mit TUIfly
citytrip.ch 06Feb08
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Gran Canaria ist eine wunderbare Insel. Vorallem finde ich es so toll, dass sie von der Schweiz aus so schnell erreichbar ist. Und Billigfluganbieter nach Gran Canaria gibt es auch genug
Kommentiert von: Sebastian | 14. August 08 um 00:17 Uhr